Die Unfallversicherung
Die private Unfallversicherung ist eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Sozialversicherungen, da sie Schutz bietet, wenn durch einen Unfall dauerhafte gesundheitliche Schäden entstehen, die finanzielle Belastungen mit sich bringen können.
In Österreich deckt die gesetzliche Unfallversicherung nur Arbeitsunfälle und den Arbeitsweg ab – dabei passieren laut Statistik rund zwei Drittel aller Unfälle in der Freizeit, beim Sport oder im eigenen Haushalt. Genau hier setzt die private Unfallversicherung an.
Ob Sturz beim Wandern, Sportunfall oder Haushaltsunfall: Wer dauerhaft in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt wird, steht ohne privaten Schutz oft vor erheblichen finanziellen Herausforderungen – für Umbaumaßnahmen, Hilfsmittel, Pflege oder den Verdienstentgang.
Warum ist eine private Unfallversicherung wichtig?
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✔️ Absicherung im Alltag:
Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeitsunfällen oder dem Weg dorthin/zurück – die meisten Unfälle passieren jedoch in der Freizeit, beim Sport oder im Haushalt. -
✔️ Unterstützung bei bleibenden Schäden:
Kapitalleistungen bei dauerhafter Invalidität helfen bei Umbaumaßnahmen, Pflege oder der Anschaffung notwendiger Hilfsmittel. -
✔️ Lebensstandard sichern:
Einkommensausfälle durch Unfallfolgen können durch Rentenzahlungen oder Einmalbeträge abgefedert werden. -
✔️ Zusätzliche Leistungen:
Viele Unfallversicherungen beinhalten ergänzende Leistungen wie Heilkostenbeihilfen, Reha-Hilfe oder Haushaltshilfen. -
✔️ Individuelle Anpassung:
Polizzen lassen sich häufig um Bausteine erweitern, z. B.:- Bergungskosten
- Kosmetische Operationen
- Tagegeld oder Übergangsleistungen
- Assistance- & Serviceleistungen
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✔️ Weltweiter Schutz:
Unfälle im Ausland sind in der Regel ebenfalls mitversichert.
Für wen ist eine Unfallversicherung besonders sinnvoll?
Eine private Unfallversicherung empfiehlt sich für nahezu alle Personengruppen – besonders aber für:
- Kinder und Jugendliche: Keine gesetzliche Absicherung außerhalb der Schule – Freizeitunfälle sind häufig.
- Selbstständige und Freiberufler: Kein Anspruch auf gesetzliche Unfallversicherungsleistungen bei Freizeitunfällen.
- Sportlich aktive Personen: Erhöhtes Unfallrisiko beim Skifahren, Radfahren, Klettern oder anderen Sportarten.
- Pensionisten: Sturzunfälle im Alter können besonders schwere Folgen haben – eine Absicherung ist essenziell.
- Familien: Schutz für alle Familienmitglieder oft in einer Familienpolizze kostengünstig kombinierbar.
Häufige Fragen zur Unfallversicherung
Was gilt als Unfall im Sinne der Versicherung?
Als Unfall gilt ein plötzliches, von außen einwirkendes Ereignis, das unfreiwillig
zu einem Körperschaden führt – etwa ein Sturz, ein Zusammenstoß oder ein Schnitt.
Krankheiten sind davon ausgenommen.
Was ist der Unterschied zwischen Invaliditätsgrad und Invaliditätsleistung?
Der Invaliditätsgrad gibt an, wie stark die körperliche Beeinträchtigung ist (in Prozent).
Die Versicherungsleistung errechnet sich daraus – oft mit einer Progression, die bei höherem
Invaliditätsgrad überproportional höhere Zahlungen vorsieht.
Ist eine Unfallversicherung auch für Kinder sinnvoll?
Ja, gerade für Kinder ist eine Absicherung besonders wichtig, da die gesetzliche
Unfallversicherung nur in der Schule oder im Kindergarten gilt. Freizeitunfälle –
die häufigste Unfallursache bei Kindern – sind nicht abgedeckt.
Was kostet eine private Unfallversicherung?
Die Prämie hängt von Alter, Beruf, Versicherungssumme und gewählten Zusatzbausteinen ab.
Einfache Polizzen sind bereits ab wenigen Euro monatlich erhältlich. Wir vergleichen
für Sie die passenden Angebote.
Fazit
Eine private Unfallversicherung ist besonders sinnvoll für Menschen mit aktivem Lebensstil oder fehlender Absicherung durch andere Systeme.
Sie schützt vor den wirtschaftlichen Folgen eines Unfalls – egal ob zu Hause, beim Sport oder auf Reisen – und sorgt dafür, dass Sie auch nach einem schweren Unfall finanziell auf sicheren Beinen stehen.